Wohnen & Design
Die Stadthalle Graz im Glanz von Wohnen & Design
Neue Wohntrends und starke Marken der Anbieter begeistern die Besucher und machen die LEBENSART 08 zum Treffpunkt für Wohnen und Lifestyle im Süden Österreichs.
Die Stadthalle und die Hallen 3 und 14 sind auf der LEBENSART 08 wiederum erstklassigen Tischlern, Möbeldesignern und Einrichtern gewidmet.
Bodentrends und junges Design
Böden spielen eine tragende Rolle – doch auch das Design sollnicht zu kurz kommen – und erhalten somit eine immer größere Bedeutung bei der gelungenen Raumgestaltung.
Gemeinsam mit dem „Jungen Design“ wird das Spezialthema Bodentrend in der Halle 10 in Szene gesetzt.
Hier treffen die Besucher auf Aussteller mit Ihrem Spektrum an Neuheiten und Trends rund um das Thema Boden – von Laminat-Neuheiten über Fliesen bis hin zu Parkettböden in außergewöhnlichen Holzarten!
Angebotsbereiche:
Accessoires | Möbel |
Antikmöbel | Polstermöbel |
Antiquitäten | Schlafsysteme |
Badezimmereinrichtung | Stil- und Reproduktionsmöbel |
Beleuchtung | Teppiche |
Dekoration | Tisch und Stuhl |
Designermöbel | Tischkultur |
Glas | Tischlerei |
Heimtextilien | Türen |
Inneneinrichtung | Unterhaltungselektronik |
Landhausmöbel | Wohn- und Schlafraummöbel |
Küchen/-technik | Wohnen mit Holz |
Vom Eichentisch bis zum Küchenblock
Ein neun Meter langer Eichentisch, ein moderner Drei Meter-Küchenblock aus Granit-Material mit angeschlossenem Ess- und Loungebereich, Hochschränke in weißem Lack, eine Anrichte plus Multimedia und Schiebewände mit Dekortapeten als mobile Elemente und Raumteiler: Diesen Wohn-Dialog der Materialen und Farben, ergänzt um Sitz- und Polstermöbel von Wittmann, präsentiert die Cserni Wohnen GmbH im Hauptbereich der „LEBENSART 08“ von 1. bis 4. Mai in der Grazer Stadthalle.
Kreative Spezialisten für Komplettlösungen
„Wir sind Spezialisten für Komplettlösungen“, unterstreicht Andreas Dornik von Cserni Wohnen. Bei der Messe-Kombination handelt es sich um ein Unikat für die Steiermark, die der Individualspezialist aus Fehring in der Oststeiermark entworfen und zusammengestellt hat. Immer mehr Konsumenten, berichtet Dornik, suchen nach eigenen Lösungen, wie sie ihren Wohn- und Lebensraum zum Lebenstraum machen können. Mit einem angeschlossenen Architekturbüro, in dem 15 Mitarbeiter kreieren und zeichnen, liefert Cserni Wohnen dabei maßgeschneiderte Komplettlösungen und geht auf die Wünsche seiner Kunden mit besonderer Sorgfalt ein.
Damit verknüpft der Spezialanbieter Innenausstattung und Architektur mit Design zu einem Dreiklang des Einrichtens. „Heute geht es ja immer mehr um große Wohnräume, die einzurichten sind“, schildert Andreas Dornik. „Da stellt sich dann die Frage, wie kann man einen Raum wie einem Loft mit den verschiedenen notwendigen Funktionen auf eine interessante und kreative Art und Weise gestalten.“
„Auffälliges“ Know-how
Das „Ziel aufzufallen“ (Dornik), dürfte die oststeirischen Spezialisten mit ihrer Wohnraum-Kombination ganz sicher erreichen. Cserni Wohnen wolle sich mit seinem Know-how dem steirischen Messepublikum präsentieren und neue Interessenten ansprechen. Andreas Dornik: „Dank dem Qualitätskonzept der Grazer Messe ergibt sich da auf der „LEBENSART 08“eine ideale Bühne für ein kreatives Unternehmen, wie wir eines sind.“
Möbeldesign von der TU Graz
86 Architektinnen und Architekten von morgen bereichern die Produktpalette um Möbel aus Recycling-Materialen. „Grundvoraussetzung dafür ist zum einen, dass die Möbel aus gebrauchten Stoffen bestehen, zum anderen die Alltagstauglichkeit der Kreationen“, schildert Nicole Pruckermayr vom Institut für zeitgenössische Kunst der TU Graz. Gemeinsam mit Professor Hans Kupelwieser hat die wissenschaftliche Assistentin das organisatorische Umfeld für die Jungkünstler geschaffen, die insgesamt 14 Alternativ-Möbel für die LEBENSART herstellen.
Multifunktionale Recycling-Möbel
Das interessante Projekt ist Teil der Pflichtlehrveranstaltung „Künstlerisches Gestalten“ im ersten Studienabschnitt, die Präsentation auf der „LEBENSART 08“ vom 1. bis 4. Mai gleichzeitig ein Vorgeschmack auf das spätere Berufsleben: Hier wie dort müssen Architekten in der Öffentlichkeit ihren Standpunkt einnehmen und nötigenfalls auch gegen Kritik verteidigen. „Wer Architektur studiert, darf seine Ideen nicht nur im stillen Kämmerlein ausbrüten und bewahren, man muss auch lernen, mit einer kritischen Öffentlichkeit zu kommunizieren“, betont Pruckermayr den pädagogischen Effekt, der mit der zweiten Teilnahme an einer Messe in Graz verbunden sein sollte. Die möglichen Diskussionen selbst werden dabei ebenfalls in künstlerischem Umfeld stattfinden, haben die teilnehmenden Nachwuchs-Kreativen gleich den gesamten Messestand zum Objekt der künstlerischen Auseinandersetzung erkoren. Man darf also gespannt sein auf die „Recycling-Möbel“, von denen einige sogar multifunktional sein werden: Ein relativ einfaches und dennoch stabiles Stecksystem macht es möglich.
Möbel aus Keksen
Apropos funktional: Eine ganz besondere Funktion verspricht ein Möbelstück, das aus Keksen gefertigt werden soll. Aber vermutlich sind essbare Möbel eher der ironische Kommentar zum Projekt selbst denn ein Beitrag für die Möbel der Zukunft.
Zeitlos schöne Innenarchitektur
Wer klassisches und elegantes Möbeldesign liebt, ist bei Maximilian Czikeli an einer der besten und exquisitesten Adresse Österreichs. Zwanzig Jahre Erfahrung im Kunst- und Antiquitätenhandel verknüpft der Wiener in seinem „newmax art-deco & design“ mit dem treffsicheren Geschmack für die andere Kultur des Einrichtens: Auf der „LEBENSART 08“, die vom 1. bis 4. Mai am Areal der Grazer Messe stattfindet, präsentiert Czikeli unter anderem zeitlos schöne Innenarchitektur-Objekte, „die aber tatsächlich in jeden Wohnraum hineinpassen“, stilistisch in der Epoche zwischen 1920 und 1940 angesiedelt sind und inspiriert von französischem Esprit und britischer Noblesse.
Stilvoll aufgemöbelt
„Newmax steht für klassisch elegantes Möbeldesign, gewachsen aus Architektur und Design des 20. Jahrhunderts. Insbesondere aus dem Art-Deco, dem Bauhaus, aber auch den fünfziger Jahren“, betont Maximilian Czikeli, der das Grazer Kunstklima und seine Protagonisten besonders schätzt: „Wir waren schon in den guten Zeiten des Kunsthandels immer wieder im Grazer Congress präsent und haben ein äußerst interessiertes und fachkundiges Publikum gefunden.“ Dies setze sich mit der LEBENSART-Messeschiene in Graz nun erfreulicherweise fort. „Diese Messe hat großes Potenzial, jedenfalls viel mehr als Wien. Ich bin überzeugt, dass wir wieder neue Kunden werden ansprechen können, für die Wohnen nicht mit dem Küchentisch aus dem Diskont-Möbelhaus erledigt ist.“
„Fleetline“ lässt Designerherzen höher schlagen
Am keinen, aber feinen Messestand von „newmax art-deco & design“ darf der Klassiker selbst natürlich auch nicht fehlen: Versuchsweise Platz nehmen heißt es da für Besucher im Sitz-Ensemble „Fleetline“. Das Spitzenmodell – erhältlich in verschiedenen Materialien und Farben - vermittelt pures Lebensgefühl der fünfziger Jahre, wie es der unverwechselbare Name schon ausdrückt. „Fleetline“ lässt die Designerherzen höher schlagen, Oldtimerfreaks enthusiastisch und Erinnerungen an damals wieder wach werden. „Es ist ein Lebensgefühl für jedermann, und für uns ist es unser Firmenlogo“, sagt Czikeli. Dabei verkörpert das Schmuckstück zusätzlich auch noch das Credo des Wiener Spezialanbieters: „Design follows function“.
Im Reich der Küchen
Auf mehr als 100 Quadratmetern können sich die Besucher der „LEBENSART 08“ Anregungen beim renommierten Küchenhersteller Breitschopf mit Sitz in Oberösterreich holen. „Von heimeligen Landhausküchen bis zu Hochglanz-Küchen stellen wir eine umfassende Palette unserer Produkte aus“, kündigt Breitschopf-Prokurist Walter Postlbauer an. Die Küchen bestechen dabei neben einer Zehn Jahres-Garantie und absoluter Termintreue bei der Lieferung durch gediegene Handwerksarbeit: Von der Planung über die Produktion bis zur Montage erhalten Breitschopf-Kunden alles aus einer Hand – und mit persönlicher Handschrift. Seit Generationen bürgt der Firmennamen für außergewöhnliche Küchen, hinter jeder steht der Einsatz eines kompetenten Berater- und Technikerteams.
Neue Kombinationen und Steine aus aller Welt
Ein eindeutiger Küchen-Trend lasse sich gegenwärtig nicht herausfiltern, betont Breitschopf-Prokurist Postlbauer: Sowohl die schicke Designerküche mit ihrer zeitlosen Formensprache als auch die Landhausküche mit gemütlichen Atmosphäre erfreuen sich großen Interesses der Kundinnen und Kunden. Neu sind auch auf der „LEBENSART 08“ vom 1. bis 4. Mai Kombinationen zum Beispiel aus Nussbaum mit hellen Arbeitsflächen und eine breite Palette an Arbeitsplatten aus Granit, die sich durch ihre Kratzfestigkeit und einfache Pflege empfehlen. Die Steine kommen dafür aus aller Welt, zum Beispiel aus Brasilien und Indien. Breitschopf wird insgesamt „vier Küchen und eine große Bemusterung präsentieren“ (Postlbauer), insgesamt stehen den Besuchern acht Fachberater zur Verfügung.
Stammgast auf der Messe Graz
Der renommierte Küchenhersteller ist Stammgast auf dem Areal der Grazer Messe: Ganz gleich ob Häuslbauer-, Lebensart- oder Herbstmesse, die unverwechselbaren Breitschopf-Küchen sind ein fixer Bestandteil des Messeangebotes. Auch auf der Herbstmesse 2008? Walter Postlbauer: „Ganz sicher. Und wir freuen uns schon sehr auf die neue Messehalle.“
Vom Einzelstück bis zur Kompletteinrichtung
„Die Lebensart als Einrichtungsmesse ist im Wachsen, da muss man dabei sein“, sagt Bernd Marinic, Inhaber der Tischlerei Knittelfelder aus Gleisdorf, die mit einem äußerst attraktiven Angebot die Grazer Messe vom 1. bis 4. Mai bereichern wird. Das Traditionsunternehmen aus der Oststeiermark, das auf persönliche Beratung und individuelle Entwürfe setzt, zeigt vor allem Möbel und Einrichtungsgegenstände aus eigener Produktion. Vom Einzelstück bis zur hochqualitativen Kompletteinrichtung fertigen die 15 Mitarbeiter der Tischlerei aus edlen Materialien, mit Liebe zum Detail und mit moderner Technik, Möbel ganz nach den Wünschen der Kunden. „Wohnen ist für uns mehr als nur ein Wort. Wir verbinden damit Individualität und Leben. Immer mehr Menschen gestalten ihr Zuhause nach ganz eigenen Vorstellungen“, unterstreicht Bernd Marinic eine Entwicklung der letzten Jahre.
Knittelfelder eröffnet im September 2008 in Gleisdorf ein neues Einrichtungshaus mit sehr exklusiven und renommierten Herstellern. Als Auftakt dazu wird bereits auf der Lebensart das Ausstellungsprogramm mit Produkten dieser Top-Marken ergänzt: Das ist zum einen „Interlübke“, dessen Produkte klar gestaltet und in ihren Funktionen bis ins Detail ausgearbeitet sind. Interlübke bietet für das anspruchsvolle Wohnen, Arbeiten und Schlafen eine breite Produktpalette hochwertiger Schrank-, Kommoden- und Regalsysteme. Der Designbegriff wird bei Interlübke ganzheitlich interpretiert: Funktionalität, Innovation, höchste Qualität, Ergonomie, Haptik und Ökologie im Hinblick auf verwendete Materialien und Fertigungsweisen vereinigen sich in den Produkten. Am Knittelfelder-Stand wird man von Interlübke für den Wohnraum das Erfolgsgrogramm „Studimo“ als Bibliothekswand mit intergriertem Home Entertainment finden, sowie eine Raumteilerlösung mit dem Sidebord „Cube“. Interlübke als Spezialist für Hochglanz-Lackmöbel zeigt Knittelfelder mit „Cube“ in Bordeauxrot. Ebenfalls am Knittelfelder-Stand können die Lebensart-Besucher eine Sitzprobe in Polstermöbel der Marke „Walter Knoll“ absolvieren. Die Knoll Sitzmöbel GmbH in Waiblingen ist ein exklusiver Hersteller von handwerklich hochwertig gefertigten Polstermöbeln, die mit ausgesuchten Ledern, Stoffen oder auch Alcantara bezogen werden. Sie unterscheiden sich schon hinsichtlich Material, Verarbeitung und Funktion deutlich von sonstigen Polstermöbeln. Ein Relaxmöbel mit Designanspruch und Funktion zeigt Knittelfelder mit der „Campus de Luxe“ von „Interprofil“. „Campus“ wurde 2004 vom Design Zentrum Nordrhein Westfalen mit dem „Red Dot Design Award“ ausgezeichnet.
„Wir haben Marken ausgewählt, die auch stilistisch zu unserem Angebot passen“, unterstreicht Knittelfelder-Inhaber Bernd Marinic, der sich auf die Lebensart 2008 bereits freut. Und das aus zwei Gründen: Einerseits könne man die neuesten Trends präsentieren, und zweitens Kontakt zu neuen Kunden knüpfen. „Außer vielleicht Wien gibt es ja nichts Vergleichbares, die Lebensart soll dazu ein Gegenstück werden. Das Einzugsgebiet ist groß genug.“
Neuheiten von der Kölner Möbelmesse
Firma BRÜHL – Ecksofa „NOOK“:
Neuvorstellung von der IMM Köln 2008
Die Nook-Wohnlandschaft bietet unendlich vielfältige Funktionen auf 2 Sitzhöhen (39 cm und 42 cm) und hat den Dreh raus: Die Sitzecke lässt sich durch die beiden beweglichen Drehsitze in verschiedene Formationen spielend leicht umgestalten.
So entstehen entweder durch vorschwenkbare Drehsitze 2 legere Lounge- oder 2 komfortable Liegepositionen mit einer Liegefläche von 145 x 205 cm umrahmt vom weichen Kopfhaupt und ebenfalls stoffweichen Seitenablageflächen.
Zum Sitzen, zum Loungen Vis-a-vis oder zum Liegen. Abziehbare Bezüge.
Immer mehr Markenhersteller entscheiden sich für Langlebigkeit bei der Materialwahl und Verarbeitung, variabelster Nutzung der Sitzobjekte und zeitlose Gestaltung um im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltverantwortungs-bewusstsein einen individuellen Mehrnutzen dem Kunden anzubieten.
(Schlagworte: verantwortungsbewusster Luxus, individuelle kreative Lösungen, hochwertige Einzelkomponenten, unterstützen hervorragendes Raumklima, einfache und sichere Funktionalität, strapazfähige, wechselbare Bezüge, laufend Design-Auszeichungen für Brühl-Produkte in den letzten Jahren)
Firma VITRA – „SLOW CHAIR & OTTOMAN“:
Leichtigkeit und Transparenz – ein Trend aus dem Büromöbelbereich, der auch im Wohnen immer mehr Raum gewinnt.
Der Entwurf des Designer-Brüderpaares Ronan & Erwan Bouroullec stellt die Konventionen des Wohnens und des Konsums in Frage, es gelingt ihnen ein weiteres Mal die überzeugende Neuinterpretation eines klassischen Möbeltypus mit Hilfe modernster Technologie.
Mit seinen ausladenden Proportionen wird der Slow Chair zum Ort des Rückzugs, zur schützenden Hülle, die den Benutzer sanft umarmt und zur Ruhe kommen lässt.
„Wir waren fasziniert von dem Gedanken, die Eigenschaften eines Seiden-
strumpfes auf Möbel zu übertragen. Dies erschien uns ideal für einen Sessel, der sich dem menschlichen Körper in verschiedenen Haltungen anpasst, anstatt eine aus der Funktion abgeleitete feste Form zu haben.“
Ronan & Erwan Bouroullec
Für das einladende Lounge-Möbel nutzen sie ein formgestricktes, extrem belastbares Textil, das wie ein Strumpf passgenau über die Sesselkonstruktion gezogen wird. Die Sitzfläche wird nur durch einen Stahlrohrreif gebildet und den daran angeschraubten weit ausschwingenden Stahlrohrbogen, der den Umriss von Arm- und Rückenlehne definiert. Die Strickstoffbespannung verleiht dem Sessel allein durch diese Materialwahl seinen hohen Grundkomfort, der durch leichte eingelegte Sitz- und Rückenkissen verstärkt wird und somit ein vollends angenehm weiches und ergonomisch richtiges Sitzen garantiert.
Dieses groß dimensionierte Möbel wirkt durch den Einsatz des durchscheinenden Strickstoffes optisch und auch physisch erstaunlich leicht und lässt sich daher einfach transportieren, ist somit auch temporär im Freien einsetzbar.
Auch ideal für Wintergerten und dergleichen.
Firma VITRA – „LA FONDA ARMCHAIR“:
Die Wiederauflage dieses bekannten Eames-Möbelklassikers geht auf die Realisierung des legendären Restaurants „La Fonda del Sol“ im Time & Life Building in New York im Jahre 1961 zurück. Damals beauftragte der Designer Alexander Girard das bekannte Ehepaar Ray & Charles Eames mit dem Entwurf eines Stuhlmodells, das mit der Tischoberkante abschließen sollte, mit dem übrigen Interieur harmonieren und besonders zurückhaltend wirken sollte.
Während die Sitzschale als Variation der bereits bekannten Kunststoffstühle des Ehepaars Eames zu erkennen ist, ist das Untergestell, das geringfügig verändert auch für Tische Verwendung fand, eine komplette Neuentwicklung. Dieses in 4 parallele Stränge aufgelöste Bein, das in ein 4-Sternfussgestell übergeht, gehört zu den elegantesten und unkonventionellsten Entwürfen.
Ein exklusiver Stuhl für Esszimmer und Restaurants gleichermaßen.
Firma VITRA – ”POLDER SOFA XS in LEDER”:
Polstermöbel mit Lederbezügen wirken stets gediegen, manchmal aber auch ein wenig konservativ. Insofern mag es zunächst überraschend erscheinen, wenn die Designerin Hella Jongerius nun eine dunkle Lederversion ihres Polder Sofas präsentiert, dass in der Möbelwelt wegen seiner unkonventionellen und frischen Anmutung soviel Beifall und Aufmerksamkeit erregt hat.
Es gelingt ihr hier aber das Kunststück, Gediegenheit und Frische miteinander zu verbinden.
Wer genau hinsieht, kann entdecken, dass sie die Vielfarbigkeit der Stoffe, das die Textilversion des Sofas auszeichnet, in der Lederversion auf die Steppnähte und Knöpfe übertragen hat. Und ganz erstaunlich ist, welche Strahlkraft diese vergleichsweise kleinen Gestaltungselemente hier entfalten! Vor dem Hintergrund des dunkelbraunen Nappaleders nämlich beginnen die in verschieden Rottönen gehaltenen Nähte und Knöpfe förmlich zu leuchten.
Auf diese Weise lassen sie, charmant und effektvoll zugleich, einen Eindruck von biederer Gediegenheit gar nicht erst aufkommen.
Ein bemerkenswertes Detail ist das zum Polder Sofa XS Leder gehörende mobile Handkissen. Mit einer Schlaufe versehen und mit einem reizvollen Linienmotiv bestickt, ist es nützliches Utensil und Augenweide zugleich.
Wie wir morgen (vielleicht) wohnen werden
Die HTL-Schüler präsentieren ihre Überlegungen, Entwürfe und Modelle, wie man Norm-Container zu einem Zuhause umfunktionieren kann. „Die Aufgabenstellung war es, Singlewohnungen in ein Ensemble von zwei großen und einem kleinen Container hinein zu planen“, berichtet Franz Klary, selbst Architekt und Lehrer der 19 Schüler in der Abteilung für Tischlerei und Raumgestaltung. Die Meisterschüler – im Alter zwischen 20 und 25 Jahren – haben vor Beginn der HTL-Ausbildung bereits eine Tischlerlehre abgeschlossen und erweitern ihr Wissen und Können innerhalb von zwei Jahren um Raumgestaltung.
Singlewohnungen im Container
Und das in diesem Projekt buchstäblich: Durch die Stellung der drei Container zueinander ergibt sich ein Atrium, für das Innenleben haben die Schüler Aufteilungs- und Raumkonzepte entwickelt, so dass die Einrichtung ein Bewohnen der Container mit allen Bedürfnissen ermöglicht. „Das Raumkonzept ist ganzheitlich zu sehen“, betont Franz Klary, der sich gemeinsam mit seinen Schülern auf den bereits dritten Messe-Auftritt freut. „Im Vorjahr haben wir Entwürfe für Einzelwohnungen ausgestellt. Es gaben sich viele interessante Gespräche mit den Messe-Besuchern.“ Ein ähnlich positives Echo erwarten sich die HTL-Schüler mit ihren Container-Entwürfen.
Möbelkreationen zum Ausprobieren und zum Nachdenken
Wie man die normierten Quader (und nicht nur sie) möblieren könnte, das wiederum haben sich an die zehn Schüler überlegt, die an der HTL-Ortweinschule ihre Ausbildung in der Höheren Abteilung für Kunst und Design absolvieren. Und auch in ihrem Fall dürfen die Lebensart-Besucher mit einem ganz sicher rechnen: mit sehr individuellen Möbelkreationen, die mindestens so sehr zum Ausprobieren und wie zum Nachdenken darüber anregen, wie wir morgen (vielleicht) wohnen werden.

